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Rettet den Regenwald e.V. "STOPP! Kein Freihandel mit Palmöl"

palmoelAb 9. Juli verhandeln EU und Indonesien erneut über das geplante Freihandelsabkommen für Palmöl, CEPA. Es soll die Einfuhren des tropischen Pflanzenöls weiter erleichtern. Umweltschützer und Indigene sind empört, denn der Palmöl-Anbau zerstört Indonesiens Regenwälder und macht die Menschen arm. Sie fordern: Kein Freihandel mit Palmöl!

Bauer Wardian ist am Boden zerstört. Eine Palmölfirma hat seinen Wald abgeholzt. Er war der letzte in Sembuluh auf Borneo, der noch keine Wüste aus Ölpalmen geworden ist – bis Bulldozer ihn plattwalzten. Wie Sembuluh geht es vielen Dörfern in Indonesien. Palmöl gehört zu den Agrarrohstoffen, für die immer mehr Regenwälder vernichtet werden. „Wenn jetzt auch der Freihandel mit Palmöl kommt, wird es bald gar keine Regenwälder mehr geben“, fürchtet Wardian. „Und immer mehr Menschen verlieren ihren Lebensraum und verarmen“.

Derzeit verhandeln die EU und Indonesien über das Freihandelsabkommen CEPA. Indonesische Gruppen sind gegen den Freihandel mit Palmöl, denn damit würden die letzten Eingriffsmöglichkeiten gegen Abholzungen und Konflikte fallen. Deswegen fordern sie, dass Palmöl nicht Teil des Abkommens sein darf.

Vom 9. bis 15. Juli 2018 findet die fünfte CEPA-Verhandlungsrunde in Brüssel statt – hinter verschlossenen Türen. Indonesische Aktivisten und Bauern kommen ebenfalls nach Brüssel.

„Vom Freihandel profitieren nur die Konzerne“, warnt Yuyun Harmono vom Umweltnetzwerk WALHI. „Biosprit aus Palmöl verursacht größere Treibhausgasemissionen als fossiler Kraftstoff.“ Palmölanbau und Biospritproduktion seien eine Katastrophe für das Weltklima.

Indonesien produziert gut die Hälfte des weltweiten Palmöls, und die EU ist nach Indien der wichtigste Abnehmer. Die Emissionen aus den qualmenden Torfböden führen alljährlich zu einer ökologischen und humanitären Katastrophe.

Mitte Juni hat die EU entschieden, das Palmöl als Biotreibstoff auslaufen soll, allerdings erst im Jahre 2030. Zu spät, meint Wardian. CEPA wäre nicht nur für den Regenwald und seine Bewohner, sondern auch für eine zukunftsorientierte Energiepolitik in der EU ein Rückschlag.

ZUR PETITION!

Quelle: https://www.regenwald.org/

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