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Neue Rahmenbedingungen - lebendige Formen in leuchtenden Farben und erstaunlichen Zuständen

VerfuehrerAcrylgemälde, Tusche-Acryl-Mischtechniken & Fotografie von Jojo Darski

Die Galerie-Graf-Adolf präsentiert in ihrer nächsten Ausstellung die charmant aufweckenden Arbeiten des Wuppertaler Künstlers Jojo Darski. Unter dem Titel „Neue Rahmenbedingungen – lebendige Formen in leuchtenden Farben und erstaunlichen Zuständen“ werden völlig unterschiedliche Werke in organistisch durchdachten und durchlebten Darstellungen zu sehen sein. Diese beachtliche Präsentation wird am Samstag, 05. September um 19:00 Uhr und am Sonntag 06. September um 17:00 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Bis zum 03. Oktober 2009 haben alle Interessierten die Möglichkeit die Ausstellung kostenlos zu besuchen.

Jojo Darski (*1966) lebt und arbeitet in Wuppertal. Einige Jahre nach seinem Designstudium an der GHS Wuppertal, machtesich Darski in den neunziger Jahren als freier Künstler selbstständig. Die Wirkungsbereiche umfassen bildende Kunst, Designund Musik. So veröffentlichte er mit seiner Band „Darski“in diesem Jahr eine Maxi-CD und voraussichtlich im nächstenJahr erscheint das nächste Album.

„Der Reiz des Spiels mit den verschiedenen Ausdrucksmöglichkeitenist die Triebkraft meines künstlerischen Schaffens."

Es sind Themen des alltäglichen Lebens, die Jojo Darski in seinen Bildern und Präsentationen verarbeitet. Die Arbeiten sind so unterschiedlich, weil auch die Menschenunterschiedlich sind. Denn Darski möchte sie alle erreichen. Für möglichst Jeden soll es eine Tür geben, um einzutreten indiese faszinierende Welt des Künstlers. So können Betrachter Gemälde mit Acryl auf Leinwand, mit Tusche-Acryl-Technik oder auch Fotografien und Collagen genießen. Oft sind die Macharten der Werke so verschiedenartig, dass beim anfänglichen Schauen der Eindruck entstehen kann, als ob unterschiedliche Künstler am Werk gewesen wären.Triebkraft seiner Kreativität sind Emotionen und Gedanken, die in dem Menschen Jojo Darski reifen. Durch sein Schaffen öffnet er Ventile, um diese in die Welt heraus zu bringen. Jenachdem, welche hiervon gleichzeitig geöffnet werden, dementsprechende Mischungen entstehen auch. So kommt es nicht selten vor, dass der freiberufliche Künstler, Musiker und Designer sich in allen Bereichen mit einem Thema beschäftigt. Letztendlich möchte Darski seine Ansichten teilen und damit Andere zu Kreativität und Nachdenken inspirieren.

„Ich möchte den Menschen ein Schmunzeln entlocken undsie anstoßen, einmal nachzudenken, weiter zu denken undeinen eigenen, neuen Standpunkt zu finden.“

Darski spricht dabei niemals Urteile, sondern stellt lediglich Beobachtungen und Sichtweisen dar. Im besten Falle erkennen sich die Betrachter in einem Gemälde oder einer Fotografie selbst wieder, können sich hinein fühlen oder auch darüber schmunzeln. Dabei sind es unterschiedliche Blickwinkel, die Jojo Darski sinnlich wahrnimmt. Im Schaffensprozess stellt er sie anschließend so dar, dass aus ihnen verständliche Formulierungen entstehen.

webtitelbild02„Kunst lebt in erster Linie vom Dialogzwischen der Kunst und dem Betrachter“

Wie sehen diese verständlichen Formulierungen aus?

Darski kreiert 2 ½ dimensionale Bilder. Das heißt der Betrachter sieht einen Raum oder ein Relief dargestellt, doch beim genauen Hinschauen ist es doch wieder nur eine Kontur oder eine Maltechnik, die diesen Effekt erzielt. In seinem ausgereiften und qualitativ perfektionierten Stil, bekommen Formwesen und Strukturen, die teilweise an Insekten und Amöbenerinnern oder auch völlig abstrakt erscheinen, einen fassbaren Ausdruck. Dabei bearbeitet der Kreative seine Themen meist in Serien. „Die Verführer“ beispielsweise, drückt er in verschiedenen Facetten aus. Um die Bedeutung und den Denkanstoß zu vertiefen setzt Darski seine eigenwilligen Titel und Kommentare hinzu. So wird das Werk „Fragile Berührungspunkte“ mit dem Kommentar „der kleinste gemeinsame Nenner“ versehen. Die Interpretation ist nun jedem einzelnen selbst überlassen. Gibt aber klare Hinweise darauf, was er damit ausdrücken möchte. Das Spiel mit den Bedeutungsebenen erweitert Jojo Darski zusätzlich in der Präsentation der Serien. Die Werke werden so inszeniert und angeordnet, dass das Thema auch hieraus unter einem anderen Aspekt beleuchtet werden kann. Der Titel „Neue Rahmenbedingungen“ verrät den neuartigen zusätzlichen Ansatz Darskis. Hierbei geht es um das Element der Rahmen, welchem er sich spielerisch bedient. Der Künstler integriert diese in die Werke. Es verschwindet der rein präsentative Charakter. Umrandungen werden so Bestandteil seines künstlerischen Ausdrucks. Den Ursprung hat diese Idee darin, dass der Maler fast nie Rahmen benutzt. Die gesamte Leinwand, selbst die Ränder, werden so zu einem Bestandteildes Werkes selbst.

„Eigentlich wächst alles organistisch. Genauso wie ein Baum, wachsen auch eine Meinung, eine Firma oder der Gedanke organistisch - also ganzheitlich.“

Das gesamte Spektrum der Präsentation sind Kombinationen, die viele verschiedene Möglichkeiten bieten, sich dem einen Thema zu widmen. Wir haben das Werk ansich, welches wiederum Teil eines Themas ist. Dieses ist Teil eines Arrangements, welches ebenfalls den Inhalt darstellt. Die Rahmen sind so eingearbeitet und platziert, dass auch hieraus die Erkenntnisse, die Jojo Darski uns mitteilen möchte, ablesbar werden. Die gesamte Ausstellung wird wie das Leben selbst, sowohl Ganz und Teil eines Ganzen sein. Jedes Element ist von dem anderen abhängig, kompatibel, variabel und hat dennoch auch einzeln in seiner Schönheit und Sinnhaftigkeit eine jeweils eigene Aussage. Die Auslegung der Schauenden sind die interessanten und erstaunlichen Aspekte. Sie bescheren dem Ausstellenden Gedanken und Gefühle, die Nährboden für neue Arbeiten sind. So wachsen nicht nur im Betrachter neue Ideen heran, sondern auch im Künstler selbst. Sie sind herzlich eingeladen, Ihre eigene Tür in die organistisch dargestellten Bilder- und Themenpräsentationen aufzustoßen und sich auf Ihre persönliche Entdeckungsreise zu begeben.

Freundlich hält Jojo Darski in seinen genial durchdachten und gefertigten Präsentationen jedem, der sich darauf einlässt, den Spiegel vor. Um weiterzudenken oder um einfach die Arbeiten des langjährigen Künstlers zu bestaunen und zu schmunzeln.

Informationen zur Ausstellung: Neue Rahmenbedingungen

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